Der Minirock

Wer genau den Minirock erfunden hat, ist unklar. Mary Quant wird häufig als erste Designerin, die einen so kurzen Rock in ihrer Kollektion hatte, genannt. Sie selbst sagt aber, es seien ihre Kundinnen gewesen, die sich immer kürzere Röcke von ihr schneidern ließen und so den Minirock erfunden haben.

Mini macht den Unterschied

Seither steht er für die Gleichberechtigung der Frauen. Sie drückten mit ihm Freiheit und Selbstbewusstsein aus und so eroberte das kleine Stückchen Stoff in Kürze die Kleiderschränke junger Frauen. So konnten sie sich klar von der Garderobe ihrer Mütter unterscheiden.

Eine der berühmtesten Minirock-Trägerinnen war Twiggy. Sie gilt als Ikone der 60er Jahre und wurde zum einen der ersten Topmodels der Welt. Frühere Modediktate galten nicht mehr. Eine Frau musste nicht mehr damenhaft sein und auch die Knie wurden nicht mehr züchtig verhüllt. Twiggy stand wie keine andere für einen unverwechselbaren Look, bei dem eins nicht fehlen durfte: ein kurzer Minirock.

Wann ist man zu alt fĂĽr einen Mini? Nie!

Bis heute ist der Minirock nicht aus der Mode wegzudenken. Nie war er out und man sieht in Jahr fĂĽr Jahr aufs Neue auf den Laufstegen der berĂĽhmten Modemetropolen. Die einzige Frage, die Frauen sich stellen: Ab wann ist man zu alt fĂĽr einen Mini? Unsere Antwort: Nie! Warum auch, wenn man sich wohl in seiner Haut fĂĽhlt?

Wer gerne Miniröcke trägt, sollte nur eine Regel beherzigen: Unten kurz – oben lang. Das bedeutet, je weniger Stoff an den Beinen, desto hochgeschlossener sollte das Oberteil sein. Insbesondere im Alltag ist ein sexy Minirock und ein offenherziges Dekolleté ungeeignet.

Style #1: Von wegen kleinkariert

Karo hier, Karo da. Karomuster ist in dieser Saison überall zu finden und schwer angesagt. Nach karierten Mänteln, karierten Blusen und karierten Blazern sind karierte Miniröcke unsere Style-Lieblinge. Gemeinsam mit einem kuscheligen Longsleeve sorgt der Look für Aufsehen und er ist auch an kälteren Frühlingstagen tragbar. Die coolen Sneakers und der cremefarbene Rucksack geben dem Outfit noch eine Extra-Portion Lässigkeit.

Style #2: Snake-Print-Mini fĂĽr Mutige

Dieses Outfit ist etwas fĂĽr die Mutigeren unter uns. Denn der Animal Print-Rock ist ein echter Eyecatcher. Aus diesem Grund sollte der Rest des Outfits eher auf einer klaren Linie gebracht werden. Der Basic Blazer, die Schuhe, die Tasche und auch die Accessoires sind aus der gleichen neutralen Farbfamilie und kommen ohne viel Schnickschnack daher. So lenkt nichts vom Star des Outfits, dem Snake-Print-Rock ab.

Style #3: Einfach stylisch

Eine etwas weitere geschnittene Bluse mit einem auffälligen Ausschnitt zum zart-grünen Minirock wirkt sommerlich, unkompliziert, aber gleichzeitig unheimlich feminin. Durch die monochromen Accessoires kann der Look auch bei kühleren Temperaturen getragen werden.

Style #4: Baby Blue & Jeans-Mini

Ein leicht ausgestellter Jeansrock kombiniert mit einer weit geschnittenen Bluse und einer groben Strickjacke ist ein echter Frühlings-Trend-Look!  Um das ganze Outfit abzurunden, wiederholt sich die Farbeder Bluse in den Schuhen und in der Tasche.

Unser Style-Tipp: Steckt den Saum eures Oberteils auf einer Seite locker in den Minirock. Das sieht cool aus und definiert die Figur.